Gesellschaftsrechtliche Auswirkung auf Finanzprodukte

Gesellschaftsrechtliche Auswirkung auf Finanzprodukte

Will man heutzutage Finanzprodukte vertreiben, macht man das in der Regel kaum als Privatperson.

Oftmals wird hierfür eine Gesellschaft in München gegründet, welche dann als Vertragspartner für die verschiedenen Finanzprodukte auftritt.

Dieser Artikel dient dazu eine Übersicht über die verschiedenen Gesellschaftsformen zu geben und eine Anleitung zur Gründung bereitzustellen.

Braucht man einen Anwalt für Gesellschaftsrecht in München?

Eine Gründung beispielsweise einer GmbH oder eine Aktiengesellschaft kann man auch komplett ohne die Hilfe eines Fachanwalts stemmen. Hierfür kann man auch direkt mit einem Notar in München zusammenarbeiten, welcher die notwendigen Gründungsunterlagen, wie Gesellschaftsvertrag etc. erstellt. Dennoch empfiehlt es sich, einen spezialisierten Anwalt für das Gesellschaftsrecht hinzuzuziehen.

Warum?

Während ein Notar verschiedenste Rechtsgebiete bearbeitet, wie bspw. Immobilienverträge und andere Finanzverträge, macht ein auf das Gesellschaftsrecht spezialisierter Anwalt nichts anderes als sich täglich mit dem Gesellschaftsrecht und den Gesellschaftsgründungen auseinanderzusetzen.

Durch diese tägliche erworbene Praxis kann ein Anwalt viel genauer spezifizieren, worauf es dem jeweiligen Mandanten wirklich ankommt und wie dem Vertrieb von verschiedenen Finanzprodukten ein optimales Vehikel an die Hand gegeben werden kann.

Welche Gesellschaftsformen stehen zur Verfügung?

In Deutschland und vor allem in München stehen die verschiedensten Gesellschaftsformen zur Verfügung und jede einzelne hat Vor- und Nachteile. Meistens kommt es auf die steuerrechtliche Beurteilung durch die Finanzbehörden an und auf die verschiedene Ausgestaltung der Haftung.
Grob kann man zwischen Personen- und Kapitalgesellschaften unterscheiden, wobei sich die Kapitalgesellschaften wie GmbH und Aktiengesellschaft durch eine Haftungsbeschränkung auszeichnen.

Hierdurch kann erreicht werden, dass potenzielle Gläubiger nicht auf die Gesellschafter und deren persönliche Finanzen zugreifen können, sondern dass nur das Gesellschaftsvermögen und das Stammkapital als Haftungsmasse dienen.

Und auch auf Steuerebene ergeben sich unterschiede, da bei der Personengesellschaft die Gesellschafter direkt besteuert werden und bei der Kapitalgesellschaft die Gesellschaft selbst als Steuersubjekt für das Finanzamt München zur Verfügung steht.

Findet nur das deutsche Gesellschaftsrecht Anwendung?

Nach einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs haben Anwälte für Gesellschaftsrecht in München festgestellt, dass man nicht nur die nach dem deutschen Recht vorgesehenen Gesellschaftsformen in München gründen kann.

Auch die übrigen Gesellschaftsformen, wie bspw. die britische Limited stehen Münchener Gründern zur Verfügung.

Dies hat zu einem regelrechten Boom der Limited Gründungen in der Finanzbranche geführt, da hier ein geringes Stammkapital mit einer beschränkten Haftung kombiniert wird.

Hier hat der deutsche Gesetzgeber allerdings eingegriffen und hat mit der Unternehmergesellschaft eine deutsche Antwort auf die Limited in das Gesellschaftsrecht in München eingeführt.

Diese kann bereits mit einem Stammkapital von einem Euro gegründet werden und geht dann in eine GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) über. Diese Gesellschaftsform hat die Limited daher weitgehend verdrängt und wird von Gesellschaftsrechtsanwälten gerne empfohlen.

Wie läuft die Gründung also ab?

Eine Gründung ist oftmals im Finanzbereich gar nicht so kompliziert. Es müssen sich mehrere Gründer zunächst einmal über die Gesellschaftsgründungsabsicht einig werden.

Dann wird in der Regel eine Kanzlei für Gesellschaftsrecht in München aufgesucht und der betreuende Rechtsanwalt in die Problematik und in die Vorstellung einbezogen.

Dieser arbeitet dann den Gesellschaftsvertrag (Satzung) aus und kontaktiert einen Notar. Bei einem Notartermin wird der Vertrag dann beurkundet und die Gesellschaft in das beim Handelsgericht geführte Handelsregister eingetragen. Ab diesem Zeitpunkt ist die Gesellschaft entstanden und kann in den Finanzprodukthandel einsteigen.

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